Archiv der Kategorie: Mitten im Leben

tmah034 Überleben als Mittler und Spione

Die jüdische Familie Camondo baute im 18. Jh. eines der stärksten Handelshäuser in Istanbul auf. Zusätzlich waren die Camondos für die jüdische Gemeinde aktiv und vermittelten auf unterschiedlichen Ebenen zwischen dem Osmanischen Reich und Europa.
Wie sie Krisen gemeistert und ihren Erfolg gesichert haben, erzählt uns Dr. Irena Fliter von der Georg-August Universität Göttingen. Dort leitet Irena Fliter ein DFG-Forschungsprojekt zu den Camondos am Lehrstuhl für die Kulturgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit.

Literaturtipps:

Assouline, Pierre (1999): Le dernier des Camondo. Paris.

Dubin, Lois C. (1999): The Port Jews of Habsburg Trieste. Stanford.

Ecker, Yehoshua (2013): Jews, Pashas and Janissaries: Bazirghans in the Service of the Ottoman State, Seventeenth-Nineteenth Centuries. PhD diss., Tel Aviv University (auf Hebräisch).

Findley, Carter V.  (2019): Enlightening Europe on Islam and the Ottomans. Mouradgea d’Ohsson and His Masterpiece. Leiden.

Rodrigue, Aron und Benbassa, Esther (2000): Sephardi Jewry. A History of the Judeo-Spanish Community, 14th-20th Centuries. Berkeley.

Seni, Nora und le Tarnec, Sophie (1997): Les Camondo, l’éclipse d’une fortune. Arles.

Talbot, Michael (2015): Petitions of the Supplicant Ambassador. British Commercial Representations to the Ottoman State in the Eighteenth Century. In: Osmanlı Araştırmaları /The Journal of Ottoman Studies 46, S. 163–91.

Trivellato, Francesca (2009): The Familiarity of Strangers. The Sephardic Diaspora, Livorno, and Cross-Cultural Trade in the Early Modern Period. New Haven.

Link:

Das Camondo-Museum in Paris

tmah033 Das Gewebe der Städte

Stiftungen erzählen Stadtgeschichte und spiegeln Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Am Beispiel Aleppos schauen wir uns diese Institution vor allem im 18. Jh. an, erkunden aber auch ihre Ursprünge und den Wandel bis in die Gegenwart.
Einblicke in die Welt der Stiftungen gibt und Dr. Stefan Knost, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Interdisziplinäre Regionalstudien der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Vertretungsprofessor in Islamwissenschaft an der Universität Heidelberg im WiSe 20/21.

Literaturtipps:

Bilici, Faruk (1996): Les waqfs monétaires à l’époque ottomane: droit hanéfite et pratique. In: Revue des mondes musulmans et de la Méditerranée 79-80, S. 73-88.

Eychenne, Mathieu, Meier, Astrid u. Vigouroux, Elodie (2018): Le waqf de la mosquée de Omeyyades de Damas. Le manuscrit ottoman d’un invertaire établi en 816/1413. Beirut, Damaskus (IFPO).

Knost, Stefan (2009): Die Organisation des religiösen Raums in Aleppo. Die Rolle der islamischen religiösen Stiftungen (auqāf) in der Gesellschaft einer Provinzhauptstadt des Osmanischen Reiches an der Wende zum 19. Jahrhundert. Beirut.

Knost, Stefan (2009): Die Stadtviertelstiftungen in Aleppo von der Mitte des 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. In: Meier, Astrid, Pahlitzsch, Johannes  u. L. Reinfandt (Hrsg.): Islamische Stiftungen zwischen juristischer Norm und sozialer Praxis. Berlin, S. 213-232.

Krcsmárik, Janos (1891): Das Waḳfrecht vom Standpunkte des Šariʿatrechtes nach der hanefitischen Schule. Ein Beitrag zum Studium des islamitischen Rechtes. In: Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft 45, S. 511-576.

Tabbaa, Yasser (1997): Constructions of Power and Piety in Medieval Aleppo. University Park.

Watenpaugh, Hegnar Z. (2004): The Image of an Ottoman City. Imperial Architecture and Urban Experience in Aleppo in the 16th and 17th Centuries. Leiden.

Link

Zur digitalen Edition der Reisetagebücher von Carl Haussknecht (1838–1903) im Osmanischen Reich und Persien.

tmah032 Rhodos zwischen den Welten

Nach über 300 Jahren osmanischer Herrschaft wurde Rhodos 1912 von Italien besetzt. Wir schauen uns diesen Übergang an und entdecken Rhodos als Spiegel großer politischer Konflikte und Entwicklungen.
Einblicke in diese Zeit des imperialen Wandels gibt uns Dr. des. Andreas Guidi, der Akademischer Mitarbeiter der Professur für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Konstanz ist.

Literaturtipps:

Brown, Carl L. (Hrsg.) (1996): Imperial Legacy. The Ottoman Imprint on the Balkans and the Middle East. New York.

Fahrenthold, Stacy D. (2019): Between the Ottomans and the Entente. The First World War in the Syrian and Lebanese Diaspora 1908-1925. Oxford.

Fortna, Benjamin C. (2002): Imperial Classroom. Islam, the State, and Education in the Late Ottoman Empire. Oxford.

Fuhrmann, Malte (2020): Port Cities of the Eastern Mediterranean. Urban Culture in the Late Ottoman Empire. Cambridge.

Gerwarth, Robert und Erez, Manela (Hrsg.) (2014): Empires at War. 1911 – 1923. 1. ed. Oxford.

Jacobson, Abigail (2011): From Empire to Empire. Jerusalem Between Ottoman and British Rule. Syracuse.

Jureit, Ulrike und Wildt, Michael (2005): Generationen. In Jureit, Ulrike und Wildt, Michael (Hrgs.): Generationen: Zur Relevanz eines Wissenschaftlichen Grundbegriffs. Hamburg, S. 7–26.

McGuire, Valerie (2020): Italy’s Sea. Empire and Nation in the Mediterranean. 1895-1945. Liverpool.

Pergher, Roberta (2017): Mussolini’s Nation-Empire. Sovereignty and Settlement in Italy’s Borderlands. 1922-1943. Cambridge.

Pomfret, David M. (2016): Youth and Empire. Trans-Colonial Childhoods in British and French Asia. Stanford.

Schayegh, Cyrus (2017): The Middle East and the Making of the Modern World. Cambridge, Massachusetts.

Somel, Selçuk A. (2001): The Modernization of Public Education in the Ottoman Empire. 1839-1908: Islamization, Autocracy, and Discipline. Leiden.

Thomas, Martin (2008): Empires of Intelligence. Security Services and Colonial Disorder After 1914. Berkeley.

Links:

Podcast The Southeast Passage

DFG-Forschungsnetzwerk The Modern Mediterranean

tmah031 Ein Osmane in London

Unter den Besuchern der ersten Weltausstellung in London 1851 war ein osmanischer Reisender. Dieser veröffentlichte seine Eindrücke anonym im London-Reisebericht und lässt uns daran teilhaben, wie er London, seine Bewohner und auch sich selbst sah.
Einblicke in dieses Zeugnis von Selbst- und Fremdbildern gibt uns Dr. Veruschka Wagner, die Postdoktorandin in der Abteilung für Islamwissenschaft und Nahostsprachen des Instituts für Orient- und Asienwissenschaften der Universität Bonn ist und im DFG-Schwerpunktprogramm Transottomanica zur Mobilität von Sklaven in Istanbul im 17. Jh. forscht.

Lesetipps:

Amtlicher Bericht über die Industrie-Ausstellung aller Völker zu London im Jahre 1851. Herausgegeben von der Berichtserstattungskommission der Deutschen Zollvereins-Regierungen, Bd. 1–3, Berlin 1852.

Anonym (1852): Seyāhatnāme-i Londra [London-Reisebericht]. Istanbul. Link zur Publikation der Cerīde-i Havādis an der Bayerischen Staatsbibliothek.

Official Descriptive and Illustrative Catalogue of the Great Exhibition of the Works of Industry of All Nations. 4 Bd., London 1851. Link dazu in der HathiTrust Digital Library.

Mete-Yuva, Gül (2015): Voyages dans la modernité. Deux Ottomans à Paris et à Londres au XIX siècle, Paris. [Französische Übersetzung der Reiseberichte].

Rauf, Mehmed (1851): Seyāhatnāme-i Avrupa [Europa-Reisebericht]. Istanbul.

Salaheddin, Bey (1867): La Turquie à l’Exposition Universelle de 1867. Paris.

Scherer, Hermann (1851): Londoner Briefe über die Weltausstellung. Leipzig.

Wagner, Veruschka (2016). Imagologie der Fremde. Das Londonbild eines osmanischen Reisenden Mitte des 19. Jahrhunderts. Göttingen.

tmah030 Das Tor zu Mekka

Die Hafenstadt Dschidda im heutigen Saudi-Arabien ist seit vielen Jahrhunderten ein Knotenpunkt für Pilgerreisen, Handel und vieles mehr. Wir schauen uns Dschidda im 19. Jh. an und erkunden, was diese Stadt so besonders macht und wie sie die Veränderungen des 19. und 20. Jh. gestaltete.
Einblicke in Dschiddas Geschichte und Gegenwart gibt und Prof. Dr. Ulrike Freitag, Direktorin des Leibniz-Zentrums Moderner Orient und Professorin am Institut für Islamwissenschaft an der Freien Universität Berlin.

Lesetipps

Freitag, Ulrike (2020): A History of Jeddah. The Gate to Mecca in the Nineteenth and Twentieth Centuries. Cambridge.

Freitag, Ulrike (2003): Indian Ocean Migrants and State Formation in Hadhramaut. Reforming the Homeland. Leiden.

Huber, Valeska (2013): Channelling Mobilities. Migration and Globalisation in the Suez Canal Region and Beyond, 1869–1914. Cambridge.

Maneval, Stefan (2019): New Islamic Urbanism. The Architecture of Public and Private Space in Jeddah, Saudi Arabia. London. Open Access hier.

Yamani, Mai (2009): The Cradle of Islam. The Hijaz and the Quest for an Arabian Identity. London.

Links

Freitag, Ulrike (2019): Cosmopolitanism in a Global Perspective. German Historical Institute London. The 2019 Annual Lecture.

Hört euch weitere Eindrücke vom Leben und Arbeiten in Saudi-Arabien und Dschidda in dieser Folge des Podcasts CRE an (Stand 2016).

tmah029 Imperium ohne Geltungsdrang

Die Familie Rallis baute aus dem Osmanischen Reich heraus ein internationales, reiches und langlebiges Handelshaus auf, das allerdings kaum bekannt ist. Wir schauen uns die Rallis als Teil der Globalisierungsgeschichte des 19. Jh. an und fragen, was diese Familie besonders macht, wie sie mit den Herausforderungen der Globalisierung umging und warum sie kaum Spuren ihres Imperiums hinterließ.
Einblicke in die Welt der Rallis gibt uns Dr. Anna Vlachopoulou, die Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für die Geschichte Osteuropas und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität in München ist und ihm Rahmen des DFG-Forschungsverbundes Transottomanica zu den Rallis forscht.

Literaturtipps:

Bayly, Christopher (2006): Die Geburt der modernen Welt. Eine Globalgeschichte 1780-1914. Frankfurt, New York.

Beckert, Sven (2015): King Cotton. Eine Geschichte des globalen Kapitalismus. München.

Blumi, Isa (2013): Ottoman Refugees, 1878-1939. Migration in a Post-Imperial World. London.

Calic, Marie-Janine (2016) : Südosteuropa. Weltgeschichte einer Region. München.

Chapman, Stanley (1992): Merchant Enterprise in Britain. From the Industrial Revolution to World War I. Cambridge.

Conrad, Sebastian (2013): Globalgeschichte. Eine Einführung. München.

Curtin, Philip (1984): Cross-Cultural Trade in World History. Cambridge, New York.

Davidova, Evguenia (2013): Transitions to Modernity and Nation-States. Through the Eyes of Three Generations of Merchants (1780s-1890s). Leiden, Boston.

Figes, Orlando (2010): Crimea. The Last Crusade. London.

Harlaftis, Gelina (1996): A History of Greek-Owned Shipping. The Making of an International Tramp Fleet, 1830 to the Present Day. London, New York.

Herlihy, Patricia (1986): Odessa. A History, 1794-1914. Cambridge.

Kardasis, Vasilis (2001): Diaspora Merchants in the Black Sea. The Greeks in Southern Russia, 1775-1861. Lanham.

King, Charles (2011): Odessa: Genius and Death in a City of Dreams. New York.

Osterhammel, Jürgen (2009): Die Verwandlung der Welt. Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts. München.

Trivellato, Francesca (2009): The Familiarity of Strangers: The Sephardic Diaspora, Livorno, and Cross-Cultural Trade in the Early Modern Period, New Haven.

Zelepos, Ioannis (2012): Orthodoxe Eiferer im osmanischen Südosteuropa. Die Kollyvadebewegung (1750-1820) und ihr Beitrag zu den Auseinandersetzungen um Tradition, Aufklärung und Identität. Wiesbaden.

tmah025 Koran to go

Ab dem 14. Jh. tauchen vermehrt kleine und teils winzige Korane in der islamischen Welt auf. Obwohl Hunderte dieser Miniaturhandschriften in Archiven weltweit liegen und diese Korane noch heute Teil des muslimischen Alltags sind, schweigen sich die historischen Quellen zu ihrer Funktion und Verwendung aus.
Um uns ein Bild von den sogenannte Miniaturkoranen zu machen, begeben wir uns auf Spurensuche: Neben den wenigen Erwähnungen in Quellen schauen wir uns vor allem die verschiedenen Formen und ihre Verbreitung an, um mögliche Funktionen zu rekonstruieren.
Dafür spreche ich mit Dr. Cornelius Berthold, der ein Projekt zu Klein- und Rollenkoranen am Sonderforschungsbereich Manuskriptkulturen in Asien, Afrika und Europa der Universität Hamburg durchgeführt hat und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Orientalistik der Universität Jena ist.
(Der Exzellenzcluster “Understanding Written Artefacts” knüpft an die Forschung des Sonderforschungsbereichs Manuskriptkulturen an.)

Ab min. 00:56:16 sprechen wir über diese Amulettbehälter
Ab min. 01:01:54 sprechen wir über dieses Foto einer Angehörigen der Kadscharischen Herrscherfamilie (19./20.Jh.)

Literaturtipps:

Berthold, Cornelius und Claudia Colini (2016): ‘The Excellence of Such a Noble and Wise …’. A Praise From the 16th Century. In Beyer, Wiebke und Lu, Zhenzhen (Hgs.): Manuscript of the Month, 2016.10, Hamburg 2016.

Coffey, Heather (2010): Between Amulet and Devotion. Islamic Miniature Books in the Lilly Library. In: Gruber, Christiane (Hg.): The Islamic Manuscript Tradition. Ten Centuries of Book Arts in Indiana University Collections, Bloomington (IN), S. 78–115.

Nünlist, Tobias (2017): Rollen der Andacht aus dem Umfeld von Derwischorden. Sieben Beispiele des 17. Jahrhunderts aus dem westlichen Osmanischen Reich. In Ritter, Markus, Sturkenboom, Ilse und Valdéz Fernández, Fernando (Hgs.): Beiträge zur Islamischen Kunst und Archäologie. Bd. 5. Wiesbaden, S. 116–148.

Venzlaff, Helga (1985): Der islamische Rosenkranz. Abhandlungen für die Kunde des Morgenlandes, Bd. 47, Nr. 2, Stuttgart.

Verkinderen, Peter und Peralta, José Haro (2016): “Find for me!” Buidling a Context-Based Search Tool Using Python. In: Muhanna, Elias (Hg.): Digital Humanities and Islamic and Middle East Studies. An Introduction. Berlin/Boston, S. 199-231

Jedli für Windows


tmah018 Multaka: Treffpunkt Museum

Im Projekt “Multaka: Treffpunkt Museum” bilden vier Berliner Museen syrische und irakische Geflüchtete zu Guides fort, damit diese Führungen für andere Geflüchtete und Newcomer anbieten. Kostenlos und niedrigschwellig schaffen diese Führungen Raum, um sich über Migration, geteiltes Erbe und parallele Geschichte auszutauschen. Ursprünglich auf Arabisch angelegt, gibt es mittlerweile auch deutsche und englische Führungen und überhaupt erfreut sich das vom Museum für Islamische Kunst initiierte Projekt großer Beliebtheit.
Wie das Projekt begann, expandiert und bei den Guides und dem Publikum ankommt, erzählt uns die Ko-Koordinatorin von Multaka, Salma Jreige.

Links:

Informationen zum Projekt und Führungen & Workshops: https://www.multaka.de

Mit seinem Netzwerk hat das Syrian Heritage Archive Project beim Aufbau von Multaka geholfen. Das Projekt dokumentiert das syrische Kulturebe: https://project.syrian-heritage.org/de/

An Multaka teilnehmende Museen:
– Museum für Islamische Kunst: https://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/museum-fuer-islamische-kunst/home.html
– Vorderasiatisches Museum: https://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/vorderasiatisches-museum/home.html
– Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst: https://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/skulpturensammlung/home.html
– Deutsches Historisches Museum: https://www.dhm.de

tmah017 Arabische Dichtung

Wir blicken ins 9. Jh.: Im Kontext der beiden Dichter Abu Tammam und Ibn al-Rumi, die den modernen Stil prägten, ergründen wir die Rolle der Arabischen Dichtung am Hof und für die Eliten.
Wie sich arabische Dichtung entwickelte, wer für wen dichtete und warum Abu Tammam und Ibn al-Rumi besonders waren, erklärt uns Prof. Dr. Beatrice Gründler, Leiterin des Seminars für Arabistik an der Freien Universität Berlin (https://www.geschkult.fu-berlin.de/e/semiarab/arabistik/Seminar/Mitarbeiterinnen-und-Mitarbeiter/Professuren/Gruendler/index.html ).

Lesetipps:

Gründler, Beatrice (2015): The Life and Times of Abū Tammām by Abū Bakr Muḥammad ibn Yaḥyā al-Ṣūlī preceded by al-Ṣūlī’s Epistle to Abū l-Layth Muzāḥim ibn Fātik. New York.

Gründler, Beatrice (2003): Medieval Arabic Praise Poetry: Ibn al-Rūmī and the Patron’s Redemption. London.

Bauer, Thomas (1998): Liebe und Liebesdichtung in der arabischen Welt des 9. und 10. Jahrhunderts. Eine literatur- und mentalitätsgeschichtliche Studie des arabischen Ġazal. Wiesbaden.

Bauer, Thomas (1992): Altarabische Dichtkunst. Eine Untersuchung ihrer Struktur und Entwicklung am Beispiel der Onagerepisode. Teil I: Studie. Teil II: Texte. 2 Bde.

tmah015 Museum für Islamische Kunst

Seit über 100 Jahren stellt das Museum für Islamische Kunst in Berlin Architektur, Keramik, Buchmalerei und vieles mehr aus der islamischen Welt aus. Welche Idee hinter der Gründung des Museums steckte und in welcher gesellschaftlichen Rolle es sich heute sieht, erklärt uns der Direktor, Prof. Dr. Stefan Weber.